Bau einer Nisthilfe für Wildbienen

03.02.2007

 

 

Die Vielfalt von Wildbienen und der von ihnen bestäubten Blütenpflanzen ist während der letzten 25 Jahre signifikant zurückgegangen. Wie die Zusammenhänge sind ist noch nicht geklärt. Aber in  Nordeuropa ist die Lage für den Bestand schon kritisch währen in Zentraleuropa die Wildbienen noch unverändert vertreten sind.

Zu den Wildbienen gehören eine ganze Reihe verschienener Arten:

 

Blattschneiderbiene, Blutbiene, Buntbiene, Düsterbiene, Erdbiene, Filzbiene, Fleckenbiene, Furchenbiene, Harzbien, Holzbiene, Hosenbiene, Kegelbiene, Langhornbiene, Löcherbiene, Maskenbiene, Mauerbiene, Mörtelbiene, Pelzbiene, Sägehornbiene, Sandbiene, Schenkelbiene, Scherenbiene, Schmuckbiene, Seidenbiene, Trauerbiene, Wespenbiene, Wollbiene, Zottelbienee

 

Mit unserer Aktion "Nisthilfen für Wildbienen" wollen wir diese Nützlinge unterstützen. Sie sind maßgeblich bei der Bestäubung der Frühblüher verantwortlich. Darunter sind auch einige Obstsorten zu finden.

 

 

 

Jedes Kind erhielt einen Bausatz mit vorgefertigten Teilen. Die Aufgabe war es anhand einer Schablone die Teile korrekt zusammenzufügen und mit Nägeln zu verbinden. Bei gegenseitiger Hilfe gelang das den kleinen Handwerkern in kurzer Zeit. Ein emsiges Treiben fand auf dem Zwiebelberg statt und weckte auch die Neugierde der zufällig anwesenden Spaziergänger.

 

 

 

Die meiste Mühe bereitete das Zuschneiden der Schilfröhrchen, welche die eigentliche Nisthilfe darstellen. Die Halme mussten auf einen Länge von 8 - 9 cm zugeschnitten werden. Nach einer halben Stunden ließen die ersten Kräfte nach. Aber der Vorschlag eine kurze Pause einzulegen wurde nicht akzeptiert. Mit Eifer verschwand ein Niströhrchen nach dem anderen in den kleinen Häuschen. Je nach Halmdicke passte zwischen 100 und 200 Röhrchen hinein.

 

Nach 2 Stunden wurde es ruhiger und die Kinder reihten die Nisthäuschen auf einem Tisch auf. Das Werk war vollbracht. Nach einem Gruppenfoto trafen auch schon die Eltern ein um ihre fleißigen Schaffer abzuholen.

 

Zuhause wird die Nisthilfe ein regengeschütztes Plätzchen auf der Ost- oder Südseite eines Gebäudes finden und geduldig auf die fliegenden Gäste warten.